ÄNGSTE

Die Vergangenheit ist nicht vorbei - nicht für Ihr Unterbewusstsein, wenn früher erlebte Situationen oder Lebensumstände zu einem bestimmten Zeitpunkt zu viel waren, um verarbeitet und integriert zu werden. Psychische Energie muss aufgewendet werden, um innere Kontrolle auszuüben.

Die Verbindung zum Selbst und zu inneren Ressourcen der Sicherheit ist verloren gegangen. Das Gefühl von Sicherheit wird von äußeren Umständen hergeleitet, die sich naturgemäß in großem Umfang der Kontrolle entziehen.

 

Es geht in der Hypnosetherapie darum, ursächliche Faktoren aus der Vergangenheit aufzufinden und emotional zu heilen - hier spielt die Arbeit mit dem inneren Kind eine zentrale Rolle. Es geht weiter darum, die Verbindung zum Selbst wiederherzustellen, Vertrauen in die eigenen Gefühle aufzubauen und dementsprechend zu handeln.

DEPRESSIONEN

Innere Anteile können schwere Lasten tragen, oft Gefühle von Traurigkeit, Ärger, Trauer, Einsamkeit oder Leere. Man kann sich diese Gefühle als kindliche Anteile vorstellen, die in der Vergangenheit zu einem Zeitpunkt der Überforderung festgefroren sind. 

Wenn keine Möglichkeit des Umgangs mit diesen inneren Anteilen gefunden wird, gibt es für die Psyche nur einen Ausweg, nämlich, die Gehirnaktivitäten zu mindern, die diese Gefühle spürbar machen. 

 

Leider sind dieselben Bereiche im Gehirn auch dafür zuständig, im Alltagsleben die ganze Gefühlspalette bereitzustellen, die es ermöglicht, sich selbst zu spüren. Im Bemühen, die unangenehmen Gefühle zu drosseln, wird also auch die Fähigkeit gemindert, sich lebendig zu fühlen.

In der Hypnosetherapie geht es darum, die inneren, emotional verletzten Anteile zu finden und zu heilen. Das wichtigste Instrument hierbei ist die Arbeit mit dem inneren Kind.

Für diese Art der Arbeit eignen sich leichte depressive Episoden - wenn die Belastungsfaktoren zu hoch sind, ist möglicherweise nicht genug Kraft für Veränderungen vorhanden.

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