ESSSTÖRUNG

Eine Essstörung erscheint selbstzerstörerisch, erfüllt aber für die Psyche zunächst eine entlastende Funktion im Umgang mit inneren Anteilen, die emotionalen Schmerz tragen. Der Schmerz der unangenehmen Gefühle kann beispielsweise durch eine Essattacke zurückgedrängt werden.  

Meist ist das Gefühl für die eigene Identität verloren gegangen - oft sind die KlientInnen aufgewachsen in einem kritisierenden Umfeld, das Erwartungen an sie stellte. Der innere Kompass ist dabei verlorengegangen und damit die Fähigkeit, das eigene Leben zu gestalten. 

 

Die schöpferische Kraft, die zum Steuern des eigenen Lebenssschiffes gehört, wird stattdessen auf das eigene Essverhalten gerichtet. Die Nahrungsaufnahme wird nun von außen gesteuert, die Signale des Körpers werden ignoriert. Die betroffenen Personen wohnen nicht mehr in ihrem Körper, sie haben nun einen Körper. 

In der Hypnosetherapie geht es darum, herauszufinden, welcher emotionale Schmerz die Essstörung ausgelöst hat und diesen zu verarbeiten. Die Arbeit mit dem inneren Kind spielt eine große Rolle.

 

Im Laufe dieses Prozesses wird es immer mehr möglich, eine Verbindung und Vertrauen zum eigenen Selbst zu spüren. Damit kommt auch die Fähigkeit zurück, den Signalen des Körpers zu vertrauen, so dass eine Steuerung des Essverhaltens wieder von innen erfolgen kann.

 

Die Therapie erfordert eine ärztliche Betreuung, damit eine optimale physische Versorgung sichergestellt ist. Essstörungen variieren sehr stark in ihrem Ausprägungsgrad - im ambulanten Praxissetting können nur leichtere Ausprägungen behandelt werden. Bitte kontaktieren Sie mich hierzu gerne für weitere Informationen. Das Mindestalter für die Therapie beträgt 20 Jahre.  

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